Formstabile Kontaktlinsen
Formstabile Kontaktlinsen wurden früher auch als harte, feste oder flexible Kontaktlinsen bezeichnet. Formstabile Kontaktlinsen sind ein echtes Hightech- Produkt und werden heutzutage bei herausragenden Herstellern ausschliesslich individuell hergestellt.
Der erfahrene Kontaktlinsenfachmann kann daher die Kontaktlinse optimal auf das jeweils einzigartige Auge abstimmen. Die heutigen modernen Kontaktlinsenmaterialien sorgen für eine optimale Sauerstoffzufuhr am Auge. Formstabile Linsen sind kleiner als die Hornhaut, schwimmen entspannt auf dem Tränenfilm der Hornhaut und werden dadurch sehr gut von der Tränenflüssigkeit unterspült. Dies ist auch der Grund für die sehr gute Langzeitverträglichkeit von formstabilen Kontaktlinsen.
Formstabile Kontaktlinsen sollten immer dann in Erwägung gezogen werden, wenn Kontaktlinsen regelmässig getragen werden.
Formstabile Kontaktlinsen müssen vom Kontaktlinsenfachmann exakt angepasst werden. Alle bei Hecht Contactlinsen GmbH hergestellten formstabilen Linsen sind individuell angefertigt und deshalb Unikate.
Formstabile Kontaktlinsen haben ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Die Nutzungsdauer liegt bei etwa 18-24 Monaten pro Linsenpaar.
Die wichtigsten Vorteile von formstabilen Kontaktlinsen
- Formstabile Kontaktlinsen haben eine exzellente Langzeitverträglichkeit, weil das Material Sauerstoff durchlässt, Tränen die Kontaktlinsen unterspülen und so genügend Sauerstoff an die Hornhaut heranlassen.
- Formstabile Kontaktlinsen werden bei schlechten Tränenbedingungen besser vertragen, weil sie kein Trockenheitsgefühl am Auge erzeugen.
- Formstabile Kontaktlinsen sind für bestimmte Augenformen (z.B. Hornhautverkrümmung, Keratokonus, nach Hornhauttransplantat) die einzig sinnvolle Korrektionsmöglichkeit.
- Formstabile Kontaktlinsen sind einfach in der Handhabung.
- Formstabile Kontaktlinsen sind sehr pflegeleicht und können im Vergleich mit anderen Linsen am längsten verwendet werden.
Wichtig: Die Wahl der richtigen Kontaktlinse muss immer mit den Bedingungen Ihres Auges übereinstimmen.
Keratokonus
Die Augenkrankheit Keratokonus bezeichnet die fortschreitende Ausdünnung und kegelförmige Verformung der Hornhaut des Auges (Kornea). Die Krankheit beginnt meist einseitig, das Partnerauge ist in der Regel mittelfristig mitbetroffen. Die Erkrankung kann schubweise verlaufen und betrifft in der Regel ausschließlich die zentrale Hornhaut. Männer sind doppelt so häufig wie Frauen betroffen.
In der Regel sind die Betroffenen kurzsichtig. Diese Kurzsichtigkeit kann allerdings nicht vollständig mit einer Brille korrigiert werden, da die kegelförmige Hornhautvorwölbung eine irreguläre Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bedingt.
Symptome
Erste Anzeichen sind häufige Brillenkorrekturen mit Veränderung der Achse und wechselnde Sehstärke sowie eine zunehmende Hornhautkrümmung, oft zunächst an einem Auge. Da es sich um eine seltene Krankheit handelt, werden die Symptome im Anfangsstadium oft nicht dieser Augenkrankheit zugeordnet. Die meisten Betroffenen haben einen jahrelangen Wechsel von verschiedenen Augenärzten hinter sich, bis sie auf einen treffen, der die Erkrankung erkennt. Bei Keratokonus sehen die Betroffenen, zum Teil nur auf einem Auge, Phänomene wie z. B.: „Doppeltsehen von Gegenständen“(monokulare Diplopie), zusätzliche Schatten an Buchstaben und Gegenständen, sowie Schlieren oder sternförmige Strahlen, die von Lichtquellen auszugehen scheinen.
Als Spezialist zur Anpassung von Linsen bei Keratokonus
in Deutschland helfen wir Ihnen gern weiter!
Terminvereinbarung unter 039200 – 51402